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 Dieser eine Mensch, der so Recht hatte

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Chantal Garrity
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BeitragThema: Dieser eine Mensch, der so Recht hatte   Mi 22 Okt 2014 - 21:51

"Bitte vergib mir! Bitte!", waren seine letzten Worte gewesen, bevor Loren ihre Waffe abfeuerte. Und was jetzt, Loren? Bist du jetzt zufrieden? Hat es irgendetwas geändert? "Ja, das hat es." Sie kickte seinen leblosen Körper von sich weg. "Er wird nie wieder jemandem wehtun." 

Und Monate später war sie wieder in der genau gleichen Situation. Die Waffe an die Stirn seines Vaters gerichtet. Seine Mutter gefesselt an einem Stuhl. "Du hast noch eine Chance, Loren. Lass ihn gehen.", flehte sie Loren an. "Du kannst doch nichts dafür. Du wurdest so erzogen. Ich weiß, du bist anders." Sie weinte. Loren achtete mehr auf ihre Auftrag, der vor ihr kniete. Wie sein Sohn zuvor. Doch er sagte kein Wort. Er sah ihr nur in die Augen. Ohne Angst. Ohne Wut. Er wusste warum sie hier war. Er hatte genauso Geheimnisse wie Loren. "Los, sag ihr die Wahrheit!", schrie sie ihn an. Er sagte nichts, sah sie nur protestierend an. "Sag es ihr!" Ein Schlag mit ihrer Waffe. Er spuckte Blut, aber sagte dennoch kein Wort. Loren wurde immer wütender und ungeduldiger. Mit einer Hand holte sie ihr Handy raus und zeigte ihr Bilder. Bilder von ihrem Mann und das Video. Ja, das Video. Das Video auf dem er eine andere Frau vergewaltigt und dann umbringt. Und diese Frau war Loren's beste Freundin. "Sie war verheiratet!" Dann sah sie hasserfüllt zu ihm. "Und schwanger!" "Ist das wahr?", fragte sie ihren Mann. Doch er schwieg. "Antworte gefälligst!" Wieder schlug sie ihn mit der Waffe, dieses mal fester. "Ja verdammt!", schrie er und richtete sich wieder auf die Knie. Blut lief ihm über das ganze Gesicht. "Dann hast du es verdient zu sterben!", sagte sie und wendete ihren Blick von ihm ab. Loren packte ihn an seiner Krawatte und zog ihn näher zu sich heran. "Normalerweise sollte ich dich kastrieren." Dann schubste sie ihn auf den Boden und drückte ab. Einmal. Zweimal. Und ein drittes mal. Sie weinte. Mehr als vorhin. "Und nun zu dir." Loren drehte sich zu Molly, der Ehefrau. Ihre Augen wurden größer, ihr Gesichtsausdruck noch ängstlicher als zuvor. Loren kannte kein Mitleid, nicht bei dieser Frau. "Du ahnst nicht, wie lange ich auf diesen Moment gewartet habe.", sagte Lory mit einem dunkeln Lächeln auf den Lippen. "Tu das nicht, Vincenzo, bitte. Ich habe nichts damit zu tun", bettelte sie. Loren's Lächeln wurde breiter. "Ist das so?" "Ich schwöre.", sagte sie. Sie wusste sie würde sterben. "Dann," sagte Loren und ihr Lächeln verschwand. "Würdest du niemals meinen Nachnamen wissen!" Ihre Waffe landete mit Gewalt in Molly's Gesicht. Sie hatte durchaus ihren Spaß dabei. "B-bitte, bitte vergib mir.", flehte sie weinend. "Wow, du klingst wie dein Sohn", sagte Loren. Er war genauso ein Verräter gewesen. "Weißt du, er hat mir genau das beigebracht. Schießen. Schau dir dein Mann an," Loren lachte. "Genau das brachte er mir bei." "Wirf dein Leben nicht weg, bevor du e nicht gelebt hast. Lass mich gehen, Loren. Alles kann gut werden.", versuchte sie Lory zu überreden. Sie dachte kurz nach. "Du hast ja völlig Recht." Wieder ein Lächeln. "Aber ich bin nun mal eine Mafiatochter." Und sie nahm die Waffe an ihren Kopf und drückte ab. Und dann rief sie ihren Exfreund an. Sergej. Der russische Mafioso. Sie grinste. Sein Auto fuhr vor und sie öffnete die Tür, immer noch im Haus der Parker's. Sergej lächelte über das Werk von Loren. Loren lächelte auch. Aber nicht deswegen. Sondern wegen ihres perfekten Plans. "Tja, der perfekte Mord, findest du nicht auch?" Er lächelte nur. Während Loren im Haus wartete, holte Sergej den Benzinkanister und verteilte das ganze Benzin in dem Haus. Loren's Waffe lag auf dem Boden mit Benzin drauf. Genau wie an Sergej's Händen. Alles war so perfekt. Er nahm sein Feuerzeug und warf es auf das Benzin. Flammen kamen immer näher zu den beiden und Lory wusste, ihr blieb nicht viel Zeit. Sie steckte ihre Waffe in seinen Mund und drückte ab. Dann legte sie die Waffe in seine Hände und schob somit die ganze Schuld auf den russischen Mafioso. Sie lächelte kurz und zog ihre Handschuhe aus, die sie in ihre Hose steckte. Und dann versunk sie in ihre Unschuldsrolle. Tränen und ein geschockter Zustand und so wählte sie die 911. Mit dem Ärmel vor dem Mund und hustend kam sie aus dem Haus, wo ihr Feuerwehrmänner zum Rettungswagen halfen. Die Ärzte übernahmen sie und legten sie auf die Liege. Und dann kam ein Cop. Kein gewöhnlicher, nein, es war Detective Anderson. Das schwarze Schaf, das für die Vincenzo Mafia arbeitete. Er verhörte sie und sie erzählte was geschah. "Ich wollte zu Molly und ihrem Mann, ihnen sagen, wie leid es mir tut, was mit ihrem Sohn passiert ist. Er ist mein Freund gewesen und ich hatte gute Kontakte zu seinen Eltern. Und dann sah ich das Auto und es war so komisch. Ich wollte nicht reingehen, weil ich dachte es wären Verwandte da und da wollte ich nicht stören. Doch dann habe ich Rauch gesehen und wenig später einen Schuss gehört und dann bin ich rein. Und dann ...", sie hustete und weinte, doch Anderson wusste bescheid. "Ist schon okay, Ma'am. Wir führen das wann anders fort. Ruhen sie sich erst einmal aus." Ein dieser eine Blick, welcher er ihr zuwarf, gab ihr bescheid, dass er mehr als nur zufrieden mit ihr war. Er berührte ihre Schulter und steckte einen einzigen Schlüssel in ihre Jackentasche und verschwand in der Menge der Polizisten. Sie müsste jetzt nur ihren geplanten Besuch bekommen, der ihre Beweismittel in dem Bankschließfach verschloss. Das Schließfach, dessen Schlüssel sie gerade erhalten hatte. 2 Sanitäter kamen wieder zu ihr und Loren nahm ihr Handy und rief jemanden an. Und dieser jemand war ihr Komplize. Als Tarnung ihr Freund. "Ich bin in 5 Minuten da.", versprach Pacy und da war er auch schon. Den ganzen Weg ins Krankenhaus sagte er kein Wort, spielte nur ihren besorgten Freund. "Ich ... ich muss auf die Toilette.", sagte sie etwas durcheinander. Auch wenn sie eine gute Schauspielerin war, sie hatte dennoch zuviel Rauch eingeatmet. Sie ging auf die Toilette, schloss ab und holte ihre Beweismittel raus. Die Handschuhe, die Speicherkarte ihres Handys und den Schlüssel. Sie steckte alles in ihre schwarzen Handschuhe und nahm ein paar Papiertücher von dem Halter. Sie wickelte sie Handschuhe darin ein und stopfte alles in einen der Hygienebeutel, die da auch hingen. Und dann steckte sie es in den Mülleimer, wusch sich ihre Hände und ging wieder raus, wo sie Ärzte auf sie warteten und sie mitnahmen. Keine halbe Stunde später fand man den Müllsack in einem großen Kontainer, außerhalb des Krankenhauses und keine 40 Minuten später fand man die Beweise in Pacy's Auto, der nach Hause fuhr, um Loren ein paar Sachen zu bringen. Es war dunkel und viel zu auffällig jetzt noch etwas in ein Bankschließfach zu bringen, erst Recht nach diesem Vorfall. Er hatte mehr als 20 geheime Verstecke in seiner kleinen Wohnung und so waren die Beweise vorerst schnell wegbeschaffen. Dann packte er das nötigste, was Loren brauchte und fuhr wieder ins Krankenhaus. Alles lief perfekt. Es gab keine Zeugen und alle Verräter waren tot. Der perfekte Mord wurde vollbracht und das von einem Mädchen, das gerade mal 19 Jahre alt war und ihre erste Mafia Aufgabe hinter sich hatte.

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